Kuba

Diese Insel nennt sich auch „Grüne Eidechse in der Karibik“. In der Tat suggeriert ihre lang gestreckte Silhouette, von Ost-Süd-Ost nach West-Nord-West verlaufend, eine Eidechse und grün ist Kuba allemale. Viele Urlauber hegen Bedenken, auf diese Insel zu reisen, übt für manche doch der Name Fidel Castro eine Angst einflößende Wirkung aus. An dieser Stelle sei jedoch ausdrücklich vermerkt, dass Ängste völlig unbegründet sind und sich hier jeder Tourist sicher fühlen kann. Sicherer auf jeden Fall als in den USA, ist die Kriminalitätsrate auf Kuba doch deutlich niedriger.

Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen für die Einreise eine „Touristenkarte“, die bei der kubanischen Botschaft in Berlin erhältlich ist. Viele Reiseveranstalter sorgen allerdings schon im Vorfeld der Reise dafür, dass der bei ihnen buchende Reisende die Touristenkarte ohne weitere Formalitäten erhält. Diese Karte ist zusammen mit dem Reisepass bei der Einreise vorzulegen.

Beliebte Reiseziele sind neben der Hauptstadt Havanna die Touristenzentren um Varadero sowie die Stadt Santiago de Cuba und ihre Umgebung. Für einen Badeurlaub eignen sich so gut wie alle Strände der Insel, wobei im Gegensatz zu einem verbreiteten Irrtum die Strände an der Atlantik-Küste von ihrer Beschaffenheit und ihrer Wasserqualität noch schöner sind als die Strände an der Karibik-Küste.

Dennoch begegnet dem Reisenden überall ein nicht zu verkennendes karibisches Flair. Dies geht sowohl vom Land selbst als auch und vor allem von seinen Menschen. Liebenswürdigkeit, Offenheit und eine förmlich übersprudelnde Lebenslust kennzeichnen die Kubaner. Wenn dann neben der Rumba auch noch andere latein-amerikanische Rhythmen erklingen, ist die Urlaubsstimmung perfekt.

Die Stadt Havanna ist schon einen mehrtägigen Aufenthalt wert. Trotz baulicher Probleme strahlt sie immer noch einen unvergleichlichen Charme aus, der noch unterstrichen wird durch uralte amerikanische Straßenkreuzer, die wohl gut durchgerostet sind, aber sich noch immer bewegen. Und überall begegnet man dem Geist Ernest Hemingways, jenes weltberühmten Schriftstellers, der in dieser Stadt viele Jahre seines Lebens verbracht und einige seiner Bücher verfasst hat.