El Salvador

El Salvador ist spanisch und bedeutet der Erlöser. Dieser Staat in Zentralamerika grenzt an Guatemala, Honduras und an den Pazifik. El Salvador liegt in einem Erdbebengebiet. Obgleich es das kleinste Land Mittelamerikas ist, hat es gleichzeitig die höchste Bevölkerungsdichte. Den Hauptteil der Bevölkerung machen mit 90 Prozent Mestizen aus, das sind Nachfahren der Weißen. Ihre Kultur zeigt sich in der Volksmusik, denn einige Tänze sind eine Mischung verschiedener europäischer Länder. Nur 9 Prozent sind Europäer und lediglich 1 Prozent sind Indigene, die einst 20 Prozent ausmachten. Zu der letzten verbliebenen indigenen Sprache, die man in Salvador noch spricht, zählt Kekchi, das nur noch in Guatemala gesprochen wird. Insgesamt lebt die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.

Geographie

El Salvador ist mit 21.041 km² das kleinste Land Zentralamerikas und zugleich das Einzigste ,das keinen direkten Zugang zum karibischen Meer hat. Der Pazifik und der Golf von Fonseca stoßen im Süden an das Land mit seiner 307 km langen Küste.

Vulkane prägen die Landschaft und unterteilen es in drei Regionen: Da ist die Küste im Süden, die zentrale Hochebene mit ihren Tälern und die Berge des Nordens. An der Grenze zu Honduras ragt der höchste Berg, der El Pital mit 2.730 Metern in die Höhe. Unwesentlich kleiner ist der westlich gelegene höchste Vulkan, Santa Ana. Mit 320 km Länge ist der Rio Lempa der längste Fluss des Landes.

Die größten Städte El Salvadors sind nach San Salvador mit 525.990 Einwohnern : Soyapango (329.708),  Santa Ana (176.661), San Miguel (161.880), Mejicanos(160.317),Santa Tecla (124.694) und Apopa (112.158).

Wirtschaft

Die offizielle Landeswährung ist der US Dollar. Bis 2001 hieß die Währung Colon, die immer noch gültig ist, aber kaum noch auftaucht. Das Jahr 2001 brachte insgesamt eine tragische Wende für El Salvador, denn es gab ein Erdbeben, den sinkenden Kaffeepreis und den Terroranschlag vom 11. September in den USA. Und mit den USA wurde bis dato ein Großteil des Außenhandels abgewickelt.

Die Exportgüter sind Kaffee – hier arbeiten rund 38 Prozent aller Arbeitskräfte, Zucker, Shrimps, Textilien Baumwolle und Gold. Importiert werden neben Maschinen Nahrungsmittel, Textilien, Fahrzeuge und Rohöl.